Ein neuer Ansatz zur besseren Steuerung komplexer Changeprojekte

Wie Organismen befinden sich auch soziale Systeme im ständigen Wandel. Grössere Veränderungen benötigen zusätzliche Impulse von aussen oder innen. Immer mehr Unternehmen sind angesichts gravierender Veränderungen des Marktumfeldes entschlossen, umfangreiche Changeprojekte und Innovationsinitiativen zu starten. Die Fehlerrate ist jedoch hoch. Trotz guter Vorbereitung, hohem Resourceneinsatz und bewährten Managementmethoden. 

Change- und Innovationsprojekte sind besonders komplex und schwierig zu steuern. Eine neue, auf ihre speziellen Charakteristika angepasste Vorgehensweise verspricht mehr Erfolg. Im besonderen Fokus stehen die erwarteten Konsequenzen der angestrebten Veränderung auf die Organisation, verstanden als hochvernetztes, sensibles System sowie auf einzelne Elemente davon (z.B. Abteilungen/Referate, Personen). Es geht darum, die vielfältigen Wechselwirkungen zu erkennen, die erfolgskritischen Beziehungen und Akteure zu identifizieren, typische Verhaltensmuster zu antizipieren und letztlich einen sozialen Prozess zu steuern.

 

Pragmatisch entwickelt

Der Ansatz resultiert aus der rund 25-jährigen Berufserfahrung des Firmengründers, zunächst als Manager in einer grossen Beratungsgesellschaft, anschliessend als Führungskraft in einem Grosskonzern, verantwortlich für die Konzern-strategie. Besonderes Augenmerk wurde neben grossen M&A Transaktionen auf organisches Wachstum und die Entwicklung innovativer Geschäftsideen gelegt. Um die Organisation hierfür und auf Chancen aus der Veränderungen im Umfeld zu sensibilisieren, wurden zahlreiche Massnahmen und Initiativen entwickelt. Längerfristiges Ziel war es, nicht nur die Reaktions- und Anpassungsfähigkeit der Organisation zu erhöhen, sondern sie selbst zum Treiber künftiger Innovationen zu machen.

Wissenschaftlich fundiert

In die neue Methodik ist in hohem Masse auch der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Forschung eingeflossen. Der Firmengründer nahm an Executive Education Programmen in Fontainebleau/INSEAD und an der Harvard Business School, hier speziell zum Thema "Corporate Transformation", teil. In einem Promotionsprojekt an der Universität St. Gallen (HSG) wurde 2005-2008 erforscht, warum sich grössere Unternehmen beim Wandel und der Einführung von Innovationen oft schwer tun. Verarbeitet wurden auch die eigenen Erfahrungen bei der Einführung einer Venture Capital Einheit. Die Antworten und hierauf aufbauenden konkreten Empfehlungen sollen die Umsetzung künftiger Change- und Innovationsprojekte erleichtern.

 


"Wir möchten helfen, grössere Change- und Innovationsprojekte sicher aufzugleisen, effektiv umzusetzen und dabei nicht nur die inhaltlichen, sondern auch die organisatorischen Herausforderungen zu meistern."